Ein Hundegeschirr. Wirklich?!

Die Communitas Monacensis hat ihre Saison ja bereits bei demHoffest auf dem Taubenbergbeendet. Doch Wolfgang, Astrid und Ich (aka die Staberl-Familie) werden vom 14. bis 15. Oktober bei der Küchenmeisterey auf der Bachritterburg Kanzach teilnehmen. (Mehr darüber dann auf dem Blog von guter Speise.)

Diese Veranstaltung ist ein guter Vorwand gewesen das neue Geschirr für unser Dackeldame Walli noch vor der Winterpause fertig zu stellen 😉

Zunächst möchte ich kurz über die historischen Möglichkeiten einen Hund im Zaum zu halten schreiben. Ein Geschirr ist KEINE. Die Darstellungen der Buchmalerei und auch der Bildhauerkunst zeigt lediglich Halsbänder. Auch die Funde (wie immer wenige) sind nur Halsbänder.

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Neue Mitglieder

Wie vielleicht einige von euch schon mitbekommen haben, hatten wir die letzten zwei Jahre Jassi und Uli als Unterstützung bei dem Märkten auf Burg Rabenstein. Jetzt haben die zwei sich dazu entschieden unserem Verein beizutreten. Diesen Antrag haben wir natürlich mit Freude angenommen 🙂

Mit den Beiden gewinnen wir nicht nur zwei sehr nette und engagierte neue Mitglieder, sondern auch neues Handwerk.

Jassi spinnt Seide und Wolle, färbt und näht. Uli macht Sarwürken und näht ebenfalls. Mit ihm haben wir auch wieder einen Kämpfer im Verein 😀

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Ein Gürtel für Franzi

 

Manche liebgewordenen Gewohnheiten hinterfragt man nicht sofort, sondern erst, wenn einem jemand darauf hinweist oder man im Gespräch zufällig das Thema streift und sich denkt: „Darauf habe ich irgendwie noch nie geachtet …“ Meine Tochter Franzi ist klein und zierlich und liebt kleine und zierliche Dinge, insofern ist auch ihr Mittelalter-Gürtel sehr schmal. Um ihr eine Freude zu machen, wollte ich ihr auf dem Markt in Rabenstein eine neue Schließen-Garnitur kaufen, möglichst zierlich und passend für das 12. Jahrhundert. Das ist natürlich ein Wiederspruch in sich, das weiß ich inzwischen auch. Dragal plädierte für möglichst breit. Und ich kaufte nichts und begann gezielt zu recherchieren.

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Hoffest auf dem Taubenberg 2017

Am Wochenende (23. – 24.09.17) haben wir an dem Historischen Hoffest des Berggasthof Taubenberg teilgenommen. Organisiert wurde dieses von Andrea und Christian von Wiridibora.

Aufgrund von einigen Krankheitsfällen mussten wir leider mit weniger von unseren Mitgliedern auskommen als geplant. Ihr wurdet vermisst… 🙁

Dennoch war es ein sehr schönes Fest mit tollen Menschen. Am Samstag Abend haben wir uns alle zum gemeisamen Essen und Abend ausklingen getroffen. Hierfür hat Wolfgang „Huhn nach Jägerart“ aus dem Libellus de Arte Coquinaria und Milchreis mit Kirschsoße gemacht. Unterstützt wurde er dabei von Jessi von Wiridibora.

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Niederadelige Familie um 1170

 

Unsere Darstellung ist die eines Niederadligen mit Familie, der vom Welfenherzog Heinrich dem Löwen im neugegründeten München zur Verwaltung seiner Besitzungen eingesetzt wurde. Heinrich der Löwe war zu seiner Zeit eine höchst umstrittene Persönlichkeit und mit vielen anderen Adeligen und kirchlichen Würdenträgern verfeindet. Da er zur Verwaltung seiner weit auseinanderliegenden Besitztümer zuverlässige Leute brauchte, setzte er als Verwalter gern Männer ein, die sich in seinen Diensten bewährt hatten, und zwar ohne Ansehen ihres Standes. Hielt die Familie es zwei Generationen auf einem Lehen aus, ohne abgesetzt oder vertrieben zu werden, war die neue Würde erblich. Seine Verwalter hätten sich für ihn in Stücke hauen lassen!

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Kiesen 2017

Ende September waren Stefan und ich von unseren Freunden von Ratisbona 1250 eingeladen, mit ihnen in Kiesen im Berner Oberland zu lagern. Die Anfahrtsstrecke war  die weiteste, die wir je für ein Lager gefahren sind, die landschaftliche Kulisse dafür sensationell. Und wir haben nette Leute kennengelernt und viele Anregungen bekommen: Danke an Maria, Daniel und Alice von der Comthurey Alpinum für die Anregung mit den bunten Schleiern!

Ich habe schon Wollstoff, Waid und die nötigen Chemikalien besorgt, um mich ans Färben zu wagen. Wenn es gelingt, gibt es das Ergebnis dann hier zu sehen.

Für unsere Aquamanile „Gaul“ war das Lager in Kiesen übrigens Schwerstarbeit: Da es auf den Dixie-Klos nur Desinfektionsgel gab und kein Wasser, wurde sie endlich mal regelmäßig zum Hände waschen benutzt und nicht nur als Schaustück. – Walburga

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2. Mittelaltermarkt auf Burg Rabenstein

Auch dieses Jahr durften wir ein zweites Mal auf Burg Rabenstein unsere Zelte aufschlagen. Vom 04. bis 06. August hatten wir somit erneut die Möglichkeit auf ein „Familientreffen“ 🙂

Neben unseren normalen Handwerksdarstellungen haben wir mit „Wappenmalen für Kinder“ zu dem offiziellen Programm des Markts beigetragen. Und auch dieses Mal hatten wir wieder Unterstützung von Jassi und Uli. Zudem hatten wir Besuch von Simone. Eine Freundin von Laurent und Elli die mal in die Materie Mittelalter und Living History reinschnuppern wollte. Auch einen großen Dank für deine Hilfe und gute Laune während des Wochenendes :).

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Mittelaltermarkt auf Burg Rabenstein

Unsere ersten Tage in Rabenstein haben wir dieses Jahr vom 15. – 18. Juni verbracht. (Rabenstein I) Ein zweites Mal werden wir dann vom 4. – 6. August dort verbringen. *Vorfreude*

Und wir hatten auch dieses Jahr wieder ein Geburtstagskind 😀 (Falls ihr euch erinnert, letztes Jahr hatte Anna Geburtstag & zeitgleich entstand Wolfgangs und Ninis Blog von guter Speise ;)).

Die Walburga hatte am Freitag Geburtstag und wünschte sich dafür das (wenn auch unauthentische, aber traditionelle Rabenstein) ‚coq au vin‘. Diesen Wunsch konnte ihr natürlich niemand ausschlagen ;).

Ansonsten waren auch dieses Jahr wieder der Großteil unserer „Rabenstein-Familie“ anwesend und auch neue, nette Leute haben ihren Weg dorthin gefunden :). Auch die, in Ulm schmerzlich vermissten, Heike & Stefan waren da <3.

Außerdem hatten wir wieder Unterstützung von Uli & Jassi und sie werden uns auch im August auf Rabenstien II unterstützen <3. Die Jassi hat auch den Wolfgang am Freitag beim Kochen unterstützt :).

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Mittelaltermarkt im Kloster Wiblingen bei Ulm 2017

Auch diesen Mai waren wir wieder über Christi Himmelfahr (oder auch „Vatertag“ ;)) im schönen Lustgarten des Kloster Wiblingen bei Ulm.

Dieses Jahr hatten wir sogar Besuch von unserem ehemaligen Mitglied Christine, die leider schon vor langer Zeit nach Australien ausgewandert ist. Sie hat uns auch bei den Fotos tatkräftig unterstützt. Vielen Dank dafür und die schöne Zeit mit dir :).

Zum Essen gab es:

Donnerstag

Samstag

Wolfgang hatte wieder Unterstützung von Nini und somit hatten wir wieder die Ehre vom Blog von guter Speise bekocht zu werden <3.

Es war mal wieder ein schönes Fest mit tollen Wetter und einer überaus angenehmen Stimmung. Vielen Dank an Alle die dazu beigetragen haben und besonders an die ORGA der ganzen Veranstaltung <3.

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Veranstaltungsrückblick 2016

23. – 24- April 2016: Saisoneröffnung von Ratisbona 1250 im Geschichtspark Bärnau

oder: „Ein Wochenende in Bayerisch Sibirien“

Unsere Freunde von Ratisbona 1250 hatten eine Herbergenbelebung als Saisoneröffnung organisiert und uns dazu eingeladen. Das erste was wir lernten war die interne Bezeichnung für Bärnau: „Bayerisch Sibirien“. Und wie so oft, der Name war Programm. Es hatte gefühlte -15 Grad und am Sonntag hat es sogar geschneit. Da hat es natürlich perfekt gepasst, dass der Ofen in der Herberge kaputt war. Somit war das Haus vollkommen ausgekühlt und es war draußen sogar wärmer als drinnen :D. Deswegen saßen wir auch meistens vor der Herbergen in Decken und Kukullen gehüllt.

Astrid von hinten, Nadine von „Pax Crucis e.V“ und Stefan vor der Herberge. Foto: Ratisbona 1250
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