Ein Hundegeschirr. Wirklich?!

Die Communitas Monacensis hat ihre Saison ja bereits bei demHoffest auf dem Taubenbergbeendet. Doch Wolfgang, Astrid und Ich (aka die Staberl-Familie) werden vom 14. bis 15. Oktober bei der Küchenmeisterey auf der Bachritterburg Kanzach teilnehmen. (Mehr darüber dann auf dem Blog von guter Speise.)

Diese Veranstaltung ist ein guter Vorwand gewesen das neue Geschirr für unser Dackeldame Walli noch vor der Winterpause fertig zu stellen 😉

Zunächst möchte ich kurz über die historischen Möglichkeiten einen Hund im Zaum zu halten schreiben. Ein Geschirr ist KEINE. Die Darstellungen der Buchmalerei und auch der Bildhauerkunst zeigt lediglich Halsbänder. Auch die Funde (wie immer wenige) sind nur Halsbänder.

Weiterlesen

Niederadelige Familie um 1170

 

Unsere Darstellung ist die eines Niederadligen mit Familie, der vom Welfenherzog Heinrich dem Löwen im neugegründeten München zur Verwaltung seiner Besitzungen eingesetzt wurde. Heinrich der Löwe war zu seiner Zeit eine höchst umstrittene Persönlichkeit und mit vielen anderen Adeligen und kirchlichen Würdenträgern verfeindet. Da er zur Verwaltung seiner weit auseinanderliegenden Besitztümer zuverlässige Leute brauchte, setzte er als Verwalter gern Männer ein, die sich in seinen Diensten bewährt hatten, und zwar ohne Ansehen ihres Standes. Hielt die Familie es zwei Generationen auf einem Lehen aus, ohne abgesetzt oder vertrieben zu werden, war die neue Würde erblich. Seine Verwalter hätten sich für ihn in Stücke hauen lassen!

Weiterlesen