Satzung

§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen Communitas Monacensis (e. V.) – im folgenden Verein genannt.
  1. Er hat seinen Sitz in München und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2
Zweck

  1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde, speziell die lebendige Darstellung des historischen Zeitraumes 1158 (Stadtgründung München) bis 1330.
  1. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
  1. Der Verein verfolgt auf ideeller Grundlage ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung der jeweils gültigen Fassung.
  1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie rein wirtschaftliche Zwecke.
  1. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Vereinsmitglieder dürfen keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Es dürfen auch keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütung begünstigt werden.
  1. Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende freiwillige Aktivitäten erreicht:
    1. Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde durch möglichst authentische Darstellung des Mittelalters und die damit verbundenen Geschichtsforschung.
    1. Besuch, Durchführung und/oder Teilnahme von/an historischen Veranstaltungen.
    1. Einrichten von Arbeitsgruppen zu geschichtlichen Themen der Heimatkunde. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden der Öffentlichkeit auf elektronischem Wege zugänglich gemacht.
    1. Durchführung von Projekten in Kooperation mit öffentlichen Bildungsträgern (z.B. Museen oder Schulen) zur Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde.
    1. Förderung und Unterstützung der Jugend.

§ 3
Mitgliedschaft

Vereinsmitglied können natürliche volljährige Personen, aber auch juristische Personen werden. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis der gesetzlichen Vertreter. Ausnahmen können vom Vorstand beschlossen werden.

Auf Antrag des Vorstandes können natürliche und juristische Personen, die sich um den Verein verdient gemacht haben oder den Vereinszweck auf besondere Weise gefördert haben, durch Einholung eines zustimmenden Beschlusses der Mitgliederversammlung, zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie alle aktiven Mitglieder, sie sind zur Teilnahme an sämtlichen Veranstaltungen und Versammlungen berechtigt und mit ihrer Ernennung von der Beitragszahlung und sonstigen Pflichten befreit.

Fördermitglieder sind passive Mitglieder, die den Verein finanziell durch ihre Jahresbeiträge und Einzelspenden unterstützen. Fördermitglieder haben keine Pflichten (außer der Beitragszahlung) und keine Rechte, insbesondere keine Stimmrechte auf der Mitgliederversammlung.

§ 4
Beginn und Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Für die Aufnahme bedarf es eines schriftlichen oder elektronisch übermittelten Aufnahmeantrages. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, kann der Antragsteller hiergegen keinen Einspruch einlegen und der Vorstand ist nicht verpflichtet den Antragssteller die Gründe mitzuteilen.

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
    Eine Austrittserklärung muss schriftlich oder elektronisch übermittelt gegenüber dem Vorstand abgegeben werden. Ein Ausschluss kann aus wichtigen Gründen gegenüber dem Mitglied ausgesprochen werden, insbesondere wenn das Mitglied in gröblicher Weise gegen die Vereinsinteressen, die Satzung des Vereins oder die Vereinsordnungen verstößt. Ein wichtiger Grund liegt auch vor, wenn das Mitglied festgesetzten Beitragsverpflichtungen oder sonstigen Zahlungen/Umlagen nicht nachkommt und nach Mahnungen nicht innerhalb von weiteren 8 Wochen die mitgeteilten Rückstände ausgleicht. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet die Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Der Vorstand ist berechtigt in Vereinsinteresse einen einstweiligen Ausschluss gegenüber dem Mitglied auszusprechen. Es ruhen dann bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung die Rechte und Pflichten des Mitglieds, mit Ausnahme der bestehenden Zahlungsverpflichtung. Das auszuschließende Mitglied hat das Recht zur Stellungsnahme. Beschließt die Mitgliederversammlung den Ausschluss, hat das Mitglied sofort etwaige in seinem Besitz befindliche Vereinsgegenstände zurückzugeben.

§ 5
Vereinsordnungen

Bei jeder Aufnahme als ordentliches Mitglied unterwirft sich das Mitglied den bestehenden Vereinsordnungen mit allen Rechten und Pflichten. Wesentliche Vereinsordnungen sind die Lagerordnung, Waffenordnung und die Beitragsordnung. Weitere Vereinsordnungen können vom Gesamtvorstand beschlossen werden. Ihr Inhalt wird durch die Mitgliedersitzung bestätigt. Grobe Verstöße gegen die bestehenden Vereinsordnungen berechtigen den Vorstand zu den in den jeweiligen Vereinsordnungen festgelegten Sanktionen, bei schwerwiegenden Verstößen zum Vereinsausschluss betreffend §4.

§ 6
Weitere Rechten und Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied hat das Recht an Mitgliedsversammlungen teilzunehmen und Anträge zu stellen, sowie an Vereinsveranstaltungen teilzunehmen. Bei Abstimmung in der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme, die persönlich ausgeübt werden muss. Die Mitglieder sind verpflichtet die Satzung, die einzelnen Vereinsordnungen, sowie sonstige satzungsmäßige Beschlüsse der Vereinsorgane einzuhalten. Jedes Mitglied ist zur Zahlung eines Mitgliedbetrages, wie in der Beitragsordnung festgelegt, sowie zu sonstigen beschlossenen oder durch Satzung/sonstige Ordnung festgelegte Abgaben verpflichtet.

§ 7
Organe

Die Organe sind

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand
  3. der Historische Rat

§ 8
Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand sowie aus dem Gesamtvorstand. Der erste und zweite Vorstand vertreten den Verein im Sinne des § 26 BGB; sie sind alleine vertretungsberechtigt (geschäftsführender Vorstand). Der Gesamtvorstand setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

  1. 1. Vorstand
  2. 2. Vorstand
  3. Kassierer/Kassiererin
  4. Schriftführer/Schriftführerin
  5. Beisitzer

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mind. drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse in der Vorstandssitzung werden mit einfacher Mehrheit getroffen. Der erste Vorsitzende wird auf zwei Jahre, die weiteren Vorstandsmitglieder auf ein Jahr gewählt. Bei Ausscheiden eines Vorstandmitgliedes haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht durch Wahl mit einer einfachen Mehrheit eine Ersatzperson zu bestimmen, die diese Funktion bis zur nächsten Mitgliederversammlung ausübt. Bei der darauffolgenden Mitgliederversammlung wird dann die Position durch eine Wahl neu besetzt. Auf Antrag in einer Mitgliederversammlung können in einer darauffolgenden Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit einzelne Vorstandsmitglieder abgewählt werden. Sämtliche Vereinsämter werden ehrenamtlich ausgeführt.

§ 9
Mitgliederversammlung

Einmal jährlich, nach Möglichkeit im 4. Quartal des Kalenderjahres, hat auf Einladung des Vorstandes eine Mitgliederversammlung stattzufinden. Die Mitgliederversammlung ist schriftlich oder elektronisch übermittelt unter Bekanntgabe der Tagesordnung, mit einer Frist von mind. zwei Wochen vom Vorstand einzuberufen. Anträge zur Tagesordnung sind schriftlich oder elektronisch übermittelt, mind. sieben Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand einzureichen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss auf Verlangen auf mind. 1/3 der Mitglieder einberufen werden oder bei besonders berechtigen Interessen von Seiten des Vorstandes. Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung sind die Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung mit einer Ladungsfrist von mind. einer Woche zu laden. Sämtliche Beschlüsse, die auf Grund der vorliegenden Satzung gefasst werden, bedürfen der einfachen Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder. Satzungsänderungen oder Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Von der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, welches den Mitgliedern auf elektronischen Wege (WWW) zugänglich zu machen ist. Die Protokolle der Mitgliederversammlungen sind vom Ersten oder Zweiten Vorsitzenden sowie dem Schriftführer zu unterzeichnen.

§ 10
Historischer Rat

Der Historische Rat ist ein Gremium bestehend aus dem Vorsitzenden und weiteren Mitgliedern. Die Mitglieder werden vom Gesamtvorstand auf unbestimmte Zeit berufen. Der Historische Rat hat die Aufgabe die historischen Gewandungen und Ausrüstungsgegenstände der Mitglieder und des Vereins zu beurteilen, insbesondere hat er das Recht historisch unzeitgemäße Gewandungen und Ausrüstungsgegenstände abzulehnen. Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet den Weisungen des Historischen Rates Folge zu leisten. Ein Mitglied des Gremiums, außer dem Vorsitz, kann vom Vorstand von seiner Position enthoben werden.

§ 11
Jugendleiter

Der Jugendleiter hat die Aufgabe die Betreuung der minderjährigen Vereinsmitglieder zu leiten und auf Veranstaltungen, an denen die Erziehungsberechtigten der minderjährigen Vereinsmitglieder fernbleiben, die Aufsichtspflicht zu übernehmen. Der Jugendleiter wird vom Gesamtvorstand auf unbestimmte Zeit berufen.

§ 12
Kommunikation

Vorrangige Kommunikationsmedien des Vereins sind die elektronisch übermittelten Medien (E-Mail und WWW).

§ 13
Gerichtsstand
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist München.

§ 14
Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die Stadt München, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat, insbesondere zur Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde. Das zuständige Finanzamt ist hierüber vorher zu hören. Zu Liquidatoren werden – wenn keine Verhinderungsgründe entgegenstehen – der geschäftsführende Vorstand (1. und 2. Vorstand).